Heute möchte Ich euch erklären wieso es sinnvoll ist vor eurer sportlichen Aktivität ein ordentliches Warm-up auszuführen. Stellt euch vor Ihr steht morgens auf und wollt anschließend direkt euer Workout starten. Wie würde das aussehen?? Euer Körper ist steif, Ihr seid vermutlich noch müde und mental seid Ihr vermutlich noch weit entfernt Höchstleistung zu bringen. Genauso kann es nach einem harten Arbeitstag aber auch nach einem entspannten Urlaubstag aussehen.
Und hier kommt das Warm-Up ins Spiel!
Aber…
Was passiert beim Warm-up?
Muskulatur:
Deine Muskulatur wird mit Sauerstoff und anderen wichtigen Nährstoffen versorgt. Außerdem wird die Muskulatur auch stärker durchblutet. Das hat den Vorteil das die Muskulatur schneller regeneriert und leistungsfähiger wird.
Herz-Kreislauf-System:
Durch die Bewegung beim Aufwärmen steigt die Körpertemperatur und deine Atmung intensiviert sich. So muss das Herz schneller schlagen um alle Organe mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen.
Der Puls sollte idealerweise zwischen 112 und 130 Schlägen pro Minute liegen.
Gelenke:
Durch die Bewegung deiner Gelenke wird dein Knorpel zwischen den Gelenken leicht zusammengedrückt und wieder entspannt, was eine vermehrte Produktion von Gelenkflüssigkeit zur Folge hat. Dadurch verdickt sich der Knorpel und kann Stöße besser abdämpfen.
Fazit: frühzeitige Abnutzung der Knochen wird durch ein ordentliches Aufwärmen reduziert.
Psyche:
Hat man z. Zt. vermehrt Stress, Sorgen oder Ängste hilft einem das Warm-up, um Konzentrierter und Fokussierter das eigentliche Workout anzugehen. Außerdem reduziert es Nervosität vor Wettkämpfen und motiviert dich dein Training richtig durchzuziehen.
Wie lange sollte ein Warm-Up sein?
Ein Warm-up sollte in der Regel zwischen 10-15 Minuten dauern, allerdings spielt auch immer das Alter, Wetter, der Fitnessstand und die Sportart eine wichtige Rolle.
Wie sollte das Aufwärmen aussehen?
Das kann man pauschal nicht sagen. Wie schon erwähnt hängt dies von mehreren Faktoren ab.
Wer in ein Fitnessstudio geht, würde ich 10 Minuten auf dem Laufband, Stepper, Crosstrainer, Ellipsentrainer, Rudergerät o.ä. empfehlen und dann noch einmal 5 Minuten mit speziellem Aufwärmen für die zu trainierende Muskelgruppe.
Für Kampfsportler würde ich Seilspringen, Schattenboxen und ähnliche Übungen für die Mobilisation, Reflexe und Koordination empfehlen.
Läufst du gerne, dann wäre ein sanftes statisches dehnen und ein lockeres anlaufen empfehlenswert.
Ballsportler sind mit Übungen aus dem Bereich Mobility mit dynamischem Dehnen und leichten Cardio-Einheiten gut beraten.
Leute die Yoga praktizieren profitieren von leichtem statischem Stretchen.
Aber wie gesagt kann man dies pauschal nicht sagen. Gerne bin ich euch aber auch in diesem Bereich behilflich

Herzlichen Dank für den interessanter Post! Prima Blog.
Vielen Dank für das nette Kommentar